Lernen darf wieder möglich werden


Viele Kinder, die zu mir kommen, haben bereits zahlreiche frustrierende Erfahrungen mit Lernen und Schule gemacht.
Sie erleben Druck, Überforderung, Versagensgefühle oder das ständige Gefühl, „nicht richtig zu sein“.


Besonders neurodivergente Kinder – etwa mit ADHS oder im Autismus-Spektrum – verfügen oft über große Fähigkeiten und ein hohes Potenzial.
Gleichzeitig stehen ihnen im klassischen Schulsystem häufig innere und äußere Hürden im Weg, die Lernen erschweren.

Hier setzt meine Arbeit an.

Lernen verstehen – nicht nur üben

Im Mittelpunkt steht nicht das bloße Wiederholen von Lerninhalten.
Viel wichtiger ist es, gemeinsam zu verstehen:


Wie lernt dieses Kind?
Was blockiert aktuell das Lernen?
Welche Rahmenbedingungen braucht es?
Wie kann Lernen wieder angstfreier werden?
Erst wenn Kinder sich sicher fühlen und sich selbst besser verstehen, wird nachhaltiges Lernen möglich.


Spielerische und ressourcenorientierte Lernbegleitung


Die Lernbegleitung in der Lernwerkstatt orientiert sich am individuellen Tempo und den Stärken des Kindes.
Spielerische Elemente, kreative Zugänge und klare Strukturen helfen dabei, Lernprozesse wieder zugänglich zu machen.
Dabei geht es unter anderem um:

  • Motivation und Lernfreude wiederentdecken
  • Konzentration und Ausdauer aufbauen
  • Struktur und Orientierung entwickeln
  • Selbstvertrauen im Lernen stärken
  • Umgang mit Fehlern und Frust verbessern
  • individuelle Lernstrategien entwickeln

Nicht Perfektion steht im Vordergrund, sondern ein wachsendes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.


Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Gerade beim Aufbau von Konzentration, Selbstregulation und Ausdauer zeigt sich immer wieder, wie hilfreich ein ganzheitlicher Blick auf das Kind ist.
Deshalb arbeite ich – wenn es für das Kind sinnvoll ist – eng und vertrauensvoll mit der Ergotherapie Praxis von Aswege in der Förde Lodge zusammen.
Durch den interdisziplinären Austausch können wir Kinder sowohl im lernbezogenen als auch im sensomotorischen und alltagspraktischen Bereich gezielt unterstützen.
Viele Kinder profitieren davon, wenn therapeutische und lernbezogene Ansätze miteinander verbunden werden und nicht isoliert nebeneinander stehen.
In den vergangenen Jahren durften wir auf diese Weise bereits viele Kinder und Familien gemeinsam begleiten und miterleben, wie sich Schritt für Schritt mehr Stabilität, Selbstvertrauen und Lernfähigkeit entwickeln konnten.
Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, jedes Kind noch umfassender zu verstehen und individuell passende Wege zu gestalten.



Lernen im Zusammenhang von Schule und Alltag


Lernen findet nie isoliert statt.
Deshalb beziehe ich – wenn sinnvoll – auch schulische Anforderungen, Hausaufgabensituationen und den Alltag mit ein.
Gemeinsam schauen wir:

  • welche Anforderungen aktuell realistisch sind
  • wo Druck reduziert werden kann
  • welche Strategien dem Kind wirklich helfen
  • wie Lernen wieder als machbar erlebt werden kann


Ziel ist es, dass Kinder Schritt für Schritt erleben:

  • Ich kann lernen.
  • Ich darf in meinem Tempo wachsen.
  • Ich bin nicht falsch.


Für wen ist die Lernbegleitung gedacht?


Die Lernbegleitung richtet sich vor allem an:

  • neurodivergente Kinder (ADHS, Autismus)
  • Kinder mit Schulfrust oder Lernblockaden
  • Kinder mit geringem Selbstvertrauen im Lernen
  • Kinder, die unter Leistungsdruck stark leiden
  • Kinder, die einen geschützten, verständnisvollen Rahmen brauchen

Eine klassische Nachhilfe im Sinne von „Stoff aufholen“ steht dabei nicht im Mittelpunkt.